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Robert Natus ist ein Mann, der nicht nur ganz genau weiß was er erreichen will, sondern kontinuierlich und straight neue Maßstäbe setzt. So zählt er zum Kollektiv der „jungen Wilden“, die sich innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in der Musikszene etablieren konnten und ragt zudem als einer der Erschaffer des Genres Hardtechno aus der Truppe heraus. Das musikalische Fundament wurde bereits zur Jahrtausendwende gelegt, zudem gelang es ihm 2004 mit der Einführung des progessiven Musikcharakters Hardtechno, eine unübersehbare und auch abstrakte Abgrenzung zur Begrifflichkeit „Schranz“ zu ziehen, die bis dato fälschlicherweise noch mit ihm und seinem Sound in Verbindung gebracht wurde.
Sein Erfolg konstituiert auf seinem strengen Prinzip des Selbstschöpfung, alles stammt und fließt aus der eigenen Feder, Marketing-Maschinerie und Medienhype musste er zu keiner Zeit bemühen, gradlinig und mit absoluter Energie etablierte er geschickt sein eigenes Stil-Imperium. Die richtige Wahl, wie sein Triumpfzug durch die Clubszene belegt. Die perfekte Basis bietet ihm sein dichtgeflochtenes Netzwerk aus Homebase und Aufbruchsstimmung.
Sowohl seine weit über hundert eigenen Veröffentlichungen als auch Remix-Projekte tragen die klaren Insignien des unkonventionellen Ideenreichtums, jede gleichermaßen ein geschlossenes Werk in sich, gleichgültig ob es sich um Releases unter seinen Projektnamen „Pneumatik“ oder „Brainshaker“ handelt. Herausragend das Debütalbum mit dem adäquaten Titel „Straight“ oder die Arbeiten für DJ Rushs Globalhit „Get on up“, um nur einige Highlights zu betiteln.
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Der wahr gewordene und intensive Lebenstraum des dynamischen Neumünsteraners machte ihn innerhalb kürzester Zeit zu einem der begehrtesten DJs einer treuen jungen Fangemeinde, nachweislich an überfüllten Tanzflächen der Clubs und Großevents wie bei repräsentativen Umfragen in Musikmagazinen wie „Raveline“ zu erkennen, hier findet sich sein Name seit einigen Jahren in der Nationalen-Best-Of-Liste immer unter den ersten zwanzig Plätzen.
Im Vordergrund zur Schaffung neuer Sounds steht die Leidenschaft und Vision seiner Maxime der Eigenkonzeption. Die dabei entstehende komplett eigene Musik, der neue richtungsweisende Stil und die frische Herangehensweise an Klänge und Effekte machen ihn bereits heute zur Ikone der Spezies des progressiven Techno, wobei sich sein Labelwork zusätzlich sehr differenziert mit den einzelnen Sparten der elektronischen Musik auseinandersetzt. Bitshift, Natus´ erste Plattform zur Veröffentlichung eigener Sounds und schon jetzt definitiv Avantgardist, gehört gemeinsam mit dem Nachfolger Systemcalls zum Kader Hardtechno, wobei sein neuestes Label Favourite Tools dem Genus Groove Techno zuzuordnen ist.

Unweigerlich führten neben seinen exzellenten Releases auch die zahlreichen nationalen wie internationalen Bookings zu einem enormen Publikums- und Medieninteresse, er hat in den letzten Jahren in den wichtigsten Clubs und auf den bedeutendsten Events gespielt, angefangen von Gigs in seinem Heimatland (U60311 / Frankfurt, Butan / Wuppertal, Tor3 / Düsseldorf, MS Connexion / Mannheim, Douala / Ravensburg, Nachtwerk / München, Ruhr in Love / Gelsenkirchen, Nature One / Pydna-Kastellaun, Timewarp / Mannheim, Alpha Rave / Schwerin, etc.) über Auftritte in ganz Europa (Belgien, England, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn) sowie Mexiko und Brasilien bis hin zu einem gefeierten Einstand in Russland. Aktuell werden die Plattenkoffer für die Nature One 2006 bestückt, hier werden er und seine Anhänger zum bereits zweiten Mal auf dem Mainfloor „Century Circus“ für einige Stunden ihre Freude haben und die ehemalige Raketenbasis beherrschen.
Des weiteren befindet sich originäres Releasematerial in der Pipeline, feststehend ist bereits, dass er mit seinem zweiten Album, welches in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Arkus P. auf dem innovativen Kultlabel „Alphabet City“ im dritten Quartal 2006 erscheint, erneut die Skala des Möglichen neu definieren und in der Szene heftigst mit neoterischen Klängen zuschlagen wird. Wir dürfen gespannt bleiben!
(geschrieben & übersetzt von Madeleine von Sturm zu Vehlingen/Nasim Reza-Tehrani 08/2006, Fotos von Natascha Romboy)
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